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Fleisch/Knochen: Rind: Muskelfleisch, Herz, Milz, Niere, Pansen, Leber, Schlund, Kopffleisch, Knochen, insbesondere die weicheren

Lamm: wie Rind, jedoch nicht Pansen

Huhn: ganze Hühner, Hälse, Rücken, Leber, Herz, Knochen nur roh

Fisch: ganze Fische, nur roh

Eier: mit Schale, roh

Innereien: nur ein- bis zweimal pro Woche
Leber ca. 200 bis 300 g (bei einem Hund von 30 kg) Pansen ein- bis zweimal pro Woche

Verboten: rohes Schweinefleisch

 

Gemüse:  Salate, Rüebli, Zucchini, Broccoli, Keimlinge, Löwenzahn, Brennnessel, Schachtelhalm: eigentlich alles, je grüner, desto besser, immer abwechseln.
Verboten: Rohe Kartoffeln, Avocados und Zwiebeln.

 

Obst: Äpfel, Banane, Trauben (sind in letzter Zeit umstritten), Orangen, Kiwis usw.

Kräuter: Meeralgenpulver, Brennnessel, Dill, Löwenzahn, Borretsch, Peterlig

Öle: vor allem Fischöl und Lachsöl, abwechselnd auch Distelöl, Olivenöl, Leinsamenöl, Borretschöl, Nachtkerzenöl. Omega3-Fischölkapseln, dabei auf einen hohen Gehalt von EPA und DHA achten. Diese Bestandteile sind wichtig für die Hirnfunktion und können im Gegensatz zum Menschen vom Hund nicht aus vegetarischem Omega3 umgewandelt werden.

 

Vitamine:  

Vitamin C -  100 mg täglich, (Peterlig, Paprika, Früchte)

Vitamin E  - 20-80 mg 3-4x p.Wo. (Weizenkeimöl, Nüsse, Vollkorn, gelbgrüne Gemüse)  

Vitamin B-Komplex (Hefetabl. oder –pulver, Datteln)

Vitamin A  - 1-2x pro Woche, vor allem im Winter, (Leber, Käse, Eier, Rüebli)

Vitamin D – 1-2x p.W. vor allem im Winter, (Fischleberöl, Meerfisch, Milch, Eier, Butter)

 

Flocken: Hafer, Gerste, Hirse, Dinkel, Roggen, Weizenkleie, Kokosflocken, Maisgriess. Es gibt Empfehlungen, das Getreide ganz weg zu lassen. Wenn es der Hund allerdings verträgt, darf er meiner Meinung nach auch Getreide essen. Ich schätze vor allem trockenes Brot anstelle von Flocken. Kohlehydrate helfen den Nieren die Phosphate abzubauen.

Einmal pro Woche eine kleine Prise Meersalz.

Bei abwechslungsreicher Fütterung sollte es keine Mangelerscheinungen geben. Bestehen Zweifel oder ist der Hund krank, empfiehlt sich eine Blutuntersuchung beim Tierarzt. Eine Ernährungsberatung bietet zB die Tierarztpraxis Matthias Burri, www.VETcetera.ch , in Köniz an. 

 

Allergie-Tipp: Beim Umstellen des Futters gleich herausfinden, ob eine der Zutaten Allergie auslösend ist. Beginnen mit 14 Tagen nur geschwellte Kartoffeln und Hühnerfleisch füttern, dann Obst, Gemüse, Kräuter und Öle dazu geben. Nach weiteren 14 Tagen anderes Fleisch geben und wieder nach 14 Tagen die Kartoffeln durch Getreide ersetzen, immer pro Getreideart 14 Tage lang nur eine Sorte Füttern, dann hat man den Übeltäter schnell herausgefunden. Meist waren aber die künstlichen Zutaten, Konservierungsmittel, Milbenbefall etc. im Trockenfutter Schuld an Allergien.


Leckerchen: Als Gudelis und Belohnungshappen werden getrocknete Lungenscheibchen sehr gerne genommen. Aber auch ein gutes Trockenfutter, wie zum Beispiel das "Afrika" von Happy Dog, das mit seinem Inhalt von Straussenfleisch und Kartoffeln für Allergiker hergestellt wird. Für die Ferienzeit ist ein gutes Trokenfutter oft von Vorteil.